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Männergesundheit

Männer gelten als das starke Geschlecht. Allerdings trifft dies nicht zu, was ihre Gesundheit anbelangt. Männer leben risikoreicher, gehen nicht nur im Beruf häufiger an ihre körperlichen Grenzen, halten von Vorsorgeuntersuchungen eher wenig und sterben statistisch betrachtet auch noch früher als Frauen. Bei bestimmten Erkrankungen meiden einige Männer daneben auch noch den Arztbesuch. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn sie unter erektiler Dysfunktion (ED, landläufig als Impotenz bezeichnet) leiden.

Unter erektiler Dysfunktion oder Erektionsstörungen versteht man die Unfähigkeit, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, die für den Geschlechtsverkehr (Penetration) ausreicht. Laut Definition der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) beschreibt die erektile Dysfunktion ein chronisches Krankheitsbild von mindestens sechsmonatiger Dauer bei dem mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind. Gelegentliche Erektionsstörungen hingegen sind normal und bedürfen keiner Behandlung.

In Deutschland sind ca. 4,4 Mio. Männer, also jeder fünfte Mann zwischen 30 und 80 Jahren, betroffen. Viele Männer schämen sich und reden nicht über dieses Problem. Da die erektile Dysfunktion jedoch auf andere, bisher unerkannte Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes hinweisen kann, ist eine Abklärung der Probleme durch einen Urologen sehr wichtig. Außerdem gibt es inzwischen zahlreiche Medikamente und Hilfsmittel, um trotz erektiler Dysfunktion eine Erektion zu bekommen.


Unsere Spezialisten zu diesem Thema



Prof. Dr. med. Ruediger Heicappell

Facharzt für Urologie
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Quellen:
Online-Informationen der Stiftung Männergesundheit: www.stiftung-maennergesundheit.de (Stand: April 2008)
Online-Informationen der Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz): http://www.impotenz-selbsthilfe.de/ (Stand: April 2008)
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie : Diagnostik und Therapie von Libido- und Erektionsstörungen. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 043/031 (Stand: Dezember 2006)


Autor: Miriam Funk, Jessica Schmid 
Letzte Änderung am: 04.04.2008