Zahnimplantate
Zahnimplantate werden nach dem Verlust eines Zahns als künstliche Wurzeln in den Kieferknochen eingesetzt. Sie können als Träger von Zahnersatz genutzt werden. Ein implantierter Zahnersatz besteht insgesamt aus drei Komponenten: einer künstlichen Wurzel, einem Verbindungsstück und einer künstlichen Zahnkrone, beziehungsweise einer Brücke oder Prothese.
Beim Einsatz von Zahnimplantaten bleiben die Nachbarzähne unangetastet. Daher gelten sie, anders als Brücken oder Kronen, als zahnschonend. Herausnehmbarer Zahnersatz kann durch Zahnimplantate wieder stabil abgestützt werden. Oft wird durch ein Implantat auch ein neuer festsitzender Zahnersatz erst möglich. Bis auf ein Implantat ein neuer Zahnersatz aufgebaut werden kann, können jedoch mehrere Monate verstreichen. Denn die künstliche Wurzel benötigt drei bis acht Monate, um mit dem Kiefer zu verwachsen. Erst dann sind weitere Behandlungsschritte möglich.
Unsere Spezialisten zu diesem Thema
Dr. med. Dr. med. dent. Norbert Schmitz-Koep |
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Quellen:
Online-Informationen der Initiative ProDente e.V.: www.prodente.de (Stand: 24. Januar 2008)
Autor: Jessica Schmid
Letzte Änderung am: 04.04.2008

