Expertenrat-Foren - Prof. Dr. med. Christoph Keck
Thema: Angst vor erneuter Fehlgeburt
Von: Biense • 20.07.2009 [18:55]
Hallo Dr. Keck,
Frau Dr. Grüne hat mich nochmals an Sie verwiesen, ob Sie mir noch weiterhelfen können.
Hier der link aus dem Frageforum bei www.gesundheitsberatung.de
http://www.gesundheitsberatung.de/Sprechstunde/frauenarztsprechstunde/10087538
http://www.gesundheitsberatung.de/Sprechstunde/frauenarztsprechstunde/10086390
http://www.gesundheitsberatung.de/Sprechstunde/frauenarztsprechstunde/10087389
Ich habe in der vorletzten Woche unsere Tochter in der 25. SSW still zur Welt bringen müssen. Sie ist in den letzten Wochen vom Kopf- und Brustumfang nicht mehr richtig gewachsen. Das war nun insg. meine 4. FG, die ersten hatte ich jedoch früher, zwischen der 7. und 9. SSW.
Der patologischen Befund sah wie folgt aus:
Plazenta mit dissoziierten Zottenreifungsstörungen und mit Hinweiszeichen für frische Zirkulationsstörungen.
Keine Hinweisezeichen für Amnioninfektionssyndrom.
Kein Anhalt für Malignität.
Wichtig noch zu wissen für Sie: die Schwangerschaft ist durch eine Embryonenspende entstanden, also die Gene waren nicht von mir. Dies zumindest in den letzten beiden Schwangerschaften. Bei einer erneuten künstl. Befruchtung würden wir wieder auf ein Embryonenspende ausweichen wg. schlechter Eizellen und Spermien.
Bis zur 12. SSW habe ich Prednisolon/Kortison genommen um mein Immunsystem ein wenig runter zu fahren, wäre eine längere Einnahme sinnvoller gewesen.
Ich habe nun Angst, dass diese Unterversorgung durch die Plazenta bei einer nächsten Schwangerschaft wieder auftreten könnte. Wie hoch schätzen Sie das Risiko, dass so etwas wieder passieren kann.
Kann ich irgendwie vorbeugen. Aufgrund einer Gerinnungsstörung spritze ich in der Schwangerschaft Fragmin P forte, habe ausreichend Folsäure, B-Vitamine und Magnesium genommen. Meine Ernährung war auch ausgewogen. Kann ich noch irgendetwas tun?
Frau Grüne riet mir mich wg. einer evtl. Autoimmunerkrankung mit erhöhten Schilddrüsenantikörpern untersuchen zu lassen. Ich komme aus NRW nahe Mönchengladbach/Düsseldorf. Können Sie mir hier jemanden empfehlen.
Und ich sollte mich an einen gynäkologischen Endokrinologen wenden, hier finde ich im Internet lediglich Kinderwunschpraxen. Da wir ja in Deutschland keine weitere Behandlung machen werden und ins Ausland gehen müssen wg. der Embryonenspende glaube ich nicht, dass mich da eine Kinderwunschpraxis vernünftig beraten und behandeln wird. Und leider muss ich sagen, dass uns da die KiWu Praxis wo wir sonst waren nicht wirklich unterstützt haben und wir sämtliche Untersuchungen von uns aus durchführen lassen haben. Haben Sie einen Tipp an wen wir uns hier wenden könnten.
Sorry, sehr viele Fragen auf einmal, aber ich hoffe Sie können mir ein wenig weiterhelfen.
Vielen Dank
Gruß Biense
Frau Dr. Grüne hat mich nochmals an Sie verwiesen, ob Sie mir noch weiterhelfen können.
Hier der link aus dem Frageforum bei www.gesundheitsberatung.de
http://www.gesundheitsberatung.de/Sprechstunde/frauenarztsprechstunde/10087538
http://www.gesundheitsberatung.de/Sprechstunde/frauenarztsprechstunde/10086390
http://www.gesundheitsberatung.de/Sprechstunde/frauenarztsprechstunde/10087389
Ich habe in der vorletzten Woche unsere Tochter in der 25. SSW still zur Welt bringen müssen. Sie ist in den letzten Wochen vom Kopf- und Brustumfang nicht mehr richtig gewachsen. Das war nun insg. meine 4. FG, die ersten hatte ich jedoch früher, zwischen der 7. und 9. SSW.
Der patologischen Befund sah wie folgt aus:
Plazenta mit dissoziierten Zottenreifungsstörungen und mit Hinweiszeichen für frische Zirkulationsstörungen.
Keine Hinweisezeichen für Amnioninfektionssyndrom.
Kein Anhalt für Malignität.
Wichtig noch zu wissen für Sie: die Schwangerschaft ist durch eine Embryonenspende entstanden, also die Gene waren nicht von mir. Dies zumindest in den letzten beiden Schwangerschaften. Bei einer erneuten künstl. Befruchtung würden wir wieder auf ein Embryonenspende ausweichen wg. schlechter Eizellen und Spermien.
Bis zur 12. SSW habe ich Prednisolon/Kortison genommen um mein Immunsystem ein wenig runter zu fahren, wäre eine längere Einnahme sinnvoller gewesen.
Ich habe nun Angst, dass diese Unterversorgung durch die Plazenta bei einer nächsten Schwangerschaft wieder auftreten könnte. Wie hoch schätzen Sie das Risiko, dass so etwas wieder passieren kann.
Kann ich irgendwie vorbeugen. Aufgrund einer Gerinnungsstörung spritze ich in der Schwangerschaft Fragmin P forte, habe ausreichend Folsäure, B-Vitamine und Magnesium genommen. Meine Ernährung war auch ausgewogen. Kann ich noch irgendetwas tun?
Frau Grüne riet mir mich wg. einer evtl. Autoimmunerkrankung mit erhöhten Schilddrüsenantikörpern untersuchen zu lassen. Ich komme aus NRW nahe Mönchengladbach/Düsseldorf. Können Sie mir hier jemanden empfehlen.
Und ich sollte mich an einen gynäkologischen Endokrinologen wenden, hier finde ich im Internet lediglich Kinderwunschpraxen. Da wir ja in Deutschland keine weitere Behandlung machen werden und ins Ausland gehen müssen wg. der Embryonenspende glaube ich nicht, dass mich da eine Kinderwunschpraxis vernünftig beraten und behandeln wird. Und leider muss ich sagen, dass uns da die KiWu Praxis wo wir sonst waren nicht wirklich unterstützt haben und wir sämtliche Untersuchungen von uns aus durchführen lassen haben. Haben Sie einen Tipp an wen wir uns hier wenden könnten.
Sorry, sehr viele Fragen auf einmal, aber ich hoffe Sie können mir ein wenig weiterhelfen.
Vielen Dank
Gruß Biense
Angst vor erneuter Fehlgeburt
| Von: Biense • 20.07.2009 [18:55]
Angst vor erneuter Fehlgeburt
| Von: Prof. Dr. med. Christoph Keck • 21.07.2009 [08:19]

