Expertenrat-Foren - Dr. med. Ursula Wettengl
Thema: Asthma / COPD / Angst
Von: madmurphy • 05.09.2009 [19:53]Hallo, ich befinde mich seit ca. 8 Jahren in Lungenfachärtzlicher Behandlung und bin 33 Jahre alt.
Die Diagnose lautet gemischtförmiges Asthma bronchiale. Vor ca. 3 Wochen hatte ich mal wieder einen schönen Infekt - dieser wurde vom Facharzt mit Antibiotika (Tavanic) und Kortision (2 x 1mg am Tag) behandelt. Als ständiges Medikament bekomme ich Symbicort (2x Tag 160/4).
Folgende Untersuchungen wurden in den letzten 3 Wochen durchgeführt,nach abklingen des Infekts (ich lese dass von der Rechnung ab):
- großes Blutbild
- Lunge röntgen
- Spirographie, Flußvolumenkurve
- BKS/ BSG
- Leukozytendifferenzierung
- Atemwegwiderstand
- Ganzkörperplethysmographie vor und nach Stufenprovokation
Die Geschichte mit den Bronchien / Lunge geht eigentlich seit langem immer in diese Richtung: Infekt -> Facharzt -> Besserung -> verschlechterung -> Facharzt....
Ich habe leider lange Jahre (~13 - 15 J.) geraucht und erst vor kurzem den Schritt zum Nichtraucher begonnen.
In Zeiten ohne Athmenprobleme huste ich meistens am Morgen und teilweise am Abend "braune Bröckchen", mal mehr, mal weniger. Mir wurde gesagt es würde vom Rauchen kommen. Das geht min. schon 1,5 Jahre so.
Momentan, wie gesagt der Infekt ist anscheinend weg, habe ich lt. letztem Test (vorige Woche) eine sehr gute Lungenfunktion (wohl normale Werte). Auch die oben Beschriebenen Tests waren wohl ok (inkl. Röntgenbild).
Beim HNO war ich auch schon - der hat außer ein paar Resten eins Infektes in den Stirnhöhlen nichts gefunden.
Ich bin leider auch Allergiker (Neurodermitis) und diversen Allergien gegen Pollen und Gräsern (mal besser, mal schlimmer, je nach Saison). Das wurde mit einem Test geprüft (Blut- und Hauttest).
Trotzdem muss ich ab und zu etwas heftiger Husten und neben den o.g. "braunen Stückchen" - mal mehr, mal weniger, ist manchmal ein kleines Tüpfelchen bzw. Streifchen helles Blut mit dabei. Das macht mir derzeit solche Sorgen, dass ich nicht mehr schlafen kann.
Meinen Facharzt habe ich schon gefragt (..."haben wir alles geprüft"..."habe ich Lungenkrebs oder eine COPD..."...) - dieser meinte ich wäre halt sehr empfindlich und hat nichts weiteres veranlasst. Wie gesagt, ich gehe jetzt seit ca. 8 Jahren regelmäßig zu ihm.
Halten Sie es aufgrund meiner Schilderung für möglich eine unerkannte Krebserkrankung der Bronchien zu haben? Ich musste lesen, dass diese immer tödlich ausgeht und mit 33 finde ich mich, trotz der unklugen Raucherei, einfach zu jung zum abtreten, mal ganz abgesehen von meiner kleinen Tochter und meiner Frau...
Außerdem schwindet mein vertrauen in meinen, wirklich immer sehr bemühten Arzt langsam.... deshalb bin ich auf diesem Wege auf der Suche nach einer "2ten" Meinung eines Facharztes.
Der Ehrlichkeit wegen: Ich habe eine hypochondrische Neigung und Angstattacken, dennoch denke ich mir die oben beschriebenen Symptome ja nicht aus.
Können Sie mir bitte antworten - ggf. noch offene Fragen beantworte ich gerne....
Asthma / COPD / Angst
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