Expertenrat-Foren - Dr. med. Michael Buhr
Thema: Rücken- und Beinprobleme
Von: Christiane_C5 • 05.06.2008 [15:18]
Sehr geehrter Herr Doktor,
im Jahre 2004 wurde bei mir ein großer Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich, L5/S1 diagnostiziert und Osteochondrose.
Vor kurzem wurde eine neue Kernspintuntersuchung durchgeführt, weil ich schon seit längerer Zeit Nervenschmerzen in den Beinen und vor allem rechts Kniebeschwerden bekommen habe. Die Beschwerden waren in den Wintermonaten ziemlich heftig und die gesamte Rückenmuskulatur sehr verspannt. Der Röntgenologe hatte festgestellt, daß der Vorfall verschwunden war, was ich zunächst nicht fassen konnte. Er meinte, daß allerdings eine Entzündung am Knochen wäre, die behandelt werden müßte. Daraufhin bin ich zu einem Freund der Familie gegangen, der privat als Orthopäde tätig ist. Er meinte, daß der Vorfall über die Jahre wohl eingetrocknet wäre, aber immer noch eine Vorwölbung besteht, die einen Nerv abquetscht. Er hat mir eine Therapie mit Infusionen empfohlen. Anschließend bin ich zu der orthopädischen Praxis hingegangen, weil ich ja von dort aus zu der Kernspintuntersuchung geschickt worden bin (ich wurde vorher nicht untersucht). Nachdem ich meine Beschwerden geschildert hatte, fragte mich der Orthopäde, ob ich noch nicht beim Neurologen gewesen wäre. Er hatte mir eine Überweisung ausgestellt und, nachdem er mich untersucht hatte, eine epidurale Sacralinfiltration empfohlen. Erst später hatte ich mir durchgelesen, was alles für Nebenwirkungen auftreten können durch das Cortison-Präparat und habe jetzt Angst bekommen. Anschließend soll noch eine 3-D-Vermessung der Wirbelsäule durchgeführt werden, nachdem ich ihm berichtet habe, daß ich eine Beinverkürzung habe und schon seit Jahren eine Absatzerhöhung und Einlagen trage. Eine Akupunkturbehandlung soll folgen. Meine Frage an Sie ist, was Sie von dieser Therapie halten. Gibt es Alternativen ? Können die Kniebeschwerden mit den Problemen der Lendenwirbelsäule zusammenhängen und auch die Nervenschmerzen, die ich zwar nicht ständig habe, aber die oft auftreten ? Es knackt auch im Bein und im Knie, es schmerzt manchmal in der Wade, manchmal auch im Fuß und dem große Zeh. Laut Bericht der neuen Untersuchung soll keinerlei Kompression neuraler Strukturen bestehen, keine Facettenalterationen und eine Linksskoliose lumbal.
Mit freundlichen Grüßen,
Christiane Cebula
im Jahre 2004 wurde bei mir ein großer Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich, L5/S1 diagnostiziert und Osteochondrose.
Vor kurzem wurde eine neue Kernspintuntersuchung durchgeführt, weil ich schon seit längerer Zeit Nervenschmerzen in den Beinen und vor allem rechts Kniebeschwerden bekommen habe. Die Beschwerden waren in den Wintermonaten ziemlich heftig und die gesamte Rückenmuskulatur sehr verspannt. Der Röntgenologe hatte festgestellt, daß der Vorfall verschwunden war, was ich zunächst nicht fassen konnte. Er meinte, daß allerdings eine Entzündung am Knochen wäre, die behandelt werden müßte. Daraufhin bin ich zu einem Freund der Familie gegangen, der privat als Orthopäde tätig ist. Er meinte, daß der Vorfall über die Jahre wohl eingetrocknet wäre, aber immer noch eine Vorwölbung besteht, die einen Nerv abquetscht. Er hat mir eine Therapie mit Infusionen empfohlen. Anschließend bin ich zu der orthopädischen Praxis hingegangen, weil ich ja von dort aus zu der Kernspintuntersuchung geschickt worden bin (ich wurde vorher nicht untersucht). Nachdem ich meine Beschwerden geschildert hatte, fragte mich der Orthopäde, ob ich noch nicht beim Neurologen gewesen wäre. Er hatte mir eine Überweisung ausgestellt und, nachdem er mich untersucht hatte, eine epidurale Sacralinfiltration empfohlen. Erst später hatte ich mir durchgelesen, was alles für Nebenwirkungen auftreten können durch das Cortison-Präparat und habe jetzt Angst bekommen. Anschließend soll noch eine 3-D-Vermessung der Wirbelsäule durchgeführt werden, nachdem ich ihm berichtet habe, daß ich eine Beinverkürzung habe und schon seit Jahren eine Absatzerhöhung und Einlagen trage. Eine Akupunkturbehandlung soll folgen. Meine Frage an Sie ist, was Sie von dieser Therapie halten. Gibt es Alternativen ? Können die Kniebeschwerden mit den Problemen der Lendenwirbelsäule zusammenhängen und auch die Nervenschmerzen, die ich zwar nicht ständig habe, aber die oft auftreten ? Es knackt auch im Bein und im Knie, es schmerzt manchmal in der Wade, manchmal auch im Fuß und dem große Zeh. Laut Bericht der neuen Untersuchung soll keinerlei Kompression neuraler Strukturen bestehen, keine Facettenalterationen und eine Linksskoliose lumbal.
Mit freundlichen Grüßen,
Christiane Cebula
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| Von: Christiane_C5 • 05.06.2008 [15:18]
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