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Expertenrat-Foren - Dr. med. Helmut Lacher



Thema: Cushing

Von: Steffi_L45 • 09.02.2009 [00:46]

Sehr geehrter Dr. med. Lacher,

ich (29) hoffe sehr auf Ihre Hilfe und möchte Sie bitten folgende 2 Fragen zu beantworten.


Meine eineiige Zwillingsschwester hat eine Hashimoto Thyreoiditis. Bei mir konnte dies bisher nicht nachgewiesen werden. Nun möchte ich (TSH 6,2) die L-Thyroxindosis von 75 vorsichtshalber langsam einschleichen. Wie schnell sollte ich die Dosis steigern damit meine Akne und Harrausfall nicht unnötig verschlimmere?

Das Problem Harrausfall ist für mich mittlerweile sehr belastend, da ca. 370 Harre pro Tag ausfallen. Auch habe ich eine sehr ausgeprägte Akne, die hautärztlich behandelt werden muss.
In ca halb bis 3/4 jährlichem Rhythmus steigen meine Androgene an (ins Besondere DHT) und dann sind sie wider einige Monate normal (unter Diane + Androcur 15).
Phasenweise habe ich somit sehr starke Akne die hautärztlich

Das Cortisol im 24h-Urin ist erhöht. Der behandelnde Endokrinologe ist der Ansicht, dass Cushing ausgeschlossen ist, da ich nicht die typischen Symptome, ins Besondere kein Vollmondgesicht sowie nur leicht schwankenden Blutdruck.

AGS (Gentest, spezieller Bluttest) , Nebennierentumor (Dexamethasontest, MRT) wurden ausgeschlossen.
PCO ist laut Frauenarzt sehr unwahrscheinlich.


Kann es möglich sein dass ich dennoch ein Cushingsyndrom habe?
Ist es richtig dass der Dexamethasonkurztest nicht verwertbar ist unter der "Pille". Der normale Dexamethasontest (eine Blutabnahme, Tablette abend zuvor) lag bei mir im unklaren Bereich.
Laut meinem Arzt ist ein Dexamethasonlangzeittest nicht mehr üblich und nicht besser.

Wonach könnte man noch suchen und ist ein ("periodisches") Cushing-Syndrom wirklich sicher ausgeschlossen?
Bringt eine testweise medikamentöse Behandlung vielleicht Klärung?


Vielen herzlichen Dank im Voraus.

 

  Cushing | Von: Steffi_L45 • 09.02.2009 [00:46]

  Cushing | Von: Helmut_Lacher • 09.02.2009 [09:02]